Dainese Veloster zweiteilige Lederkombi im Test

Dainese Veloster

ca €.760
Dainese Veloster
8.3

Preis-Leistung

9/10

    Sicherheit

    8/10

      Alltagstauglichkeit

      7/10

        Sportliches Fahren

        9/10

          Fahrkomfort

          9/10

            Pros

            • Sehr guter Preis
            • Hochwertige Verarbeitung
            • Für kältere Temperaturen geeignet.
            • Sportlicher Look

            Cons

            • Fehlender Rückenprotektor

            Die Dainese Veloster ist eine zweiteilige Lederkombi, die durch ihr sportliches Design heraussticht. Auch preislich halte ich die Dainese Veloster für eine sehr gute Wahl.

            Das Wichtigste im Überblick:

            • Tutu-Rindsleder
            • Widerstandsfähiges S1-Gewebe
            • Protektoren an Schultern, Ellenbögen und Knien
            • An der Hüfte Pro-Snape Protektor
            • Austauschbare Knieschleifer
            • Verbindung zwischen Jacke und Hose durch Reißverschluss
            • Aerodynamischer Rückenhöcker

            Der Test der Veloster von Dainese

            Sicherheit

            Wie die meisten Lederkombis von Dainese ist auch die Veloster aus hochwertigen Tutu-Rindsleder gefertigt. Dieses Leder zeichnet sich durch seine weiche Oberfläche aus, wodurch das Leder angenehm zu tragen ist. Zugleich bietet das Leder aber auch eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit, weshalb bei Stürzen eine hohe Sicherheit geboten wird.

            Die verwendeten Protektoren sind nach der Norm EN 1621.1 zertifiziert. An Schultern, Ellenbögen und Knien sorgen diese Protektoren für einen guten Schutz. Die harte Schale der Protektoren wurde aus speziellen Kunststoff gefertigt, welcher die Energie, die bei einem Aufprall erzeugt wird, auf eine größere Fläche verteilen soll. Die patentierte Netzstruktur des Kunststoffes sorgt dafür, dass die Energie optimal verteilt wird und so der mögliche Schaden für den Fahrer minimiert wird.

            Die Protektoren sind durch neue Produktionsverfahren dünner und leichter, bei gleichbleibenden Sicherheitseigenschaften.

            Ich habe dir hier nochmal meinen Beitrag über Protektoren verlinkt: Alles, was du über Protektoren wissen musst.

            Im Inneren der Protektoren befindet sich eine Polyäthylenschaum. Dieser Schaum ist sehr dicht und zeichnet sich durch ein hohes Verformungs- und Speichervermögen aus. Dies erhöht die Sicherheit zusätzlich. Durch die Löcher in dem Protektor kann Körperfeuchtigkeit entweichen, was den Fahrkomfort deutlich erhöht. Andernfalls würde man stark unter den Protektoren schwitzen.Zweiteilige Lederkombi von Dainese Veloster

            Die Lederkombi Veloster besitzt außerdem an der Hüfte den Pro-Snape Protektor. Dieser ist weich und damit angenehm zu tragen und schützt die Hüfte bei harten Stürzen.

            Die Schultern gehören bei Motorradfahrern zu den meist verletzen Körperregionen und sind deshalb besonders schutzbedürftig. Dainese hat an den Schultern spezielle Aluminiumeinsätze verbaut, welche die Sicherheit zusätzlich erhöhen. Auch optisch werten diese Aluminiumeinsätze die Kombi deutlich auf.

            Schade finde ich nur, dass Dainese bei der Veloster keinen Rückenprotektor verbaut hat.

            Fahrtkomfort

            Wer sportlich mit dem Motorrad unterwegs ist, benötigt eine Lederkombi, die dem Fahrer die nötige Bewegungsfreiheit gibt. Dainese hat hierfür verschiedene Einsätze aus elastischem Gewebe verbaut. Dieses Gewebe ist an wichtigen Stellen verbaut ist, um dem Fahrer die notwendige Bewegungsfreiheit zu geben.

            So wurde beispielsweise hier das S1-Gewebe verbaut. Dieses ist zum einen elastisch, aber zum anderen auch äußerst widerstandsfähig und reißt selbst bei großen Kräften nicht so leicht.

            Die Lederkombi ist recht eng geschnitten, trägt sich aber trotz ihrer engen Passform sehr gut. Die Strechteinsätze sorgen dafür, dass dem Fahrer in der Racing-Position jede Menge Bewegungsspielraum eingeräumt wird.

            Die Kombi lässt sich auch bei eher frühlingshaften Temperaturen tragen, ohne dass der Körper zu stark auskühlt. Das NanoFeel Innenfutter sorgt dafür, dass die Temperatur im Anzug gehalten wird. Außerdem ist das NanoFeel mit Silberionen versehen, die Bakterien- und Geruchsbefall bekämpfen. Diese sind zudem in die einzelnen Fasern eingebaut, sodass selbst nach dem Waschen die Silberionen noch im Stoff vorhanden sind.

            Das Anzug-Stiefel-Einhaksystem sorgt für einen zusätzlichen Komfort: Wer die richtigen Stiefel von Dainese besitzt, kann diese ganz leicht mit dem Anzug verbinden. Hierdurch liegt die Hose direkt an die Stiefel an, was den Windwiderstand an den Beinen deutlich reduziert.

            Auf dem Rücken befindet sich außerdem ein aerodynamischer Rückenhöcker, welcher den Windwiderstand reduzieren soll.

            Die Knieschleifer sind selbstverständlich austauschbar und können so angebracht werden, dass diese für den Fahrer optimal sitzen.

            Im Inneren der Jacke findet sich außerdem eine kleine Innentasche, in der Smartphone oder Portmonee verstaut werden können.

            Die Kombi besteht aus folgenden Materialien:

            • 85 % Tutu-Rindsleder
            • 7 % Polyamid
            • 3 % Elastan
            • 5 % Sonstiges

            Fazit

            Insgesamt gefällt mir die Dainese Veloster in diesem Test außerordentlich gut. Wirklich schade ist nur, dass Dainese der Veloster keinen hochwertigen Rückenprotektor schenkt. Stattdessen muss man sich diesen separat hinzukaufen. Das ist schade. Aber nichts desto trotz halte ich den aktuellen Preis bei Amazon für die Kombi von ca. 760 € für ein sehr gutes Angebot*.

            0 Kommentare

            Dein Kommentar

            Want to join the discussion?
            Feel free to contribute!

            Schreibe einen Kommentar

            Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.