Alpinestars Motegi 2 teilige Lederkombi im Test

Alpinestars Motegi

ca €.750
Alpinestars Motegi
8.3

Preis-Leistung

8/10

    Sicherheit

    8/10

      Alltagstauglichkeit

      9/10

        Sportliches Fahren

        10/10

          Fahrkomfort

          8/10

            Pros

            • Hochwertige Verarbeitung
            • Sehr gute Protektoren
            • Bequem zu tragen
            • Für Supersportler gemacht

            Cons

            • Kein Rückenprotektor
            • Nicht ganz billig

            Die zweiteilige Alpinestars Motegi ist eine Lederkombi, die mit höchsten Ansprüchen an Qualität und Sicherheit entwickelt wurde. So jedenfalls können wir es bei Alpinestars lesen. Ob die Kombi das hält, was sie verspricht wollen wir in diesem Testbericht herausfinden.

            Verfügbare Größen

            Die Motegi von Alpinestars wird in den folgenden Größen angeboten: 46, 48, 50, 52, 54, 56, 58, 60, 62 und 64. Damit dürfte also für die allermeisten Motorradfahrer etwas passendes dabei sein.

            Einsatzgebiet

            Alpinestars baut seine Lederkombis ursprünglich eigentlich für die Rennstrecke. An vielen Aspekten sieht man diese Herkunft der Motegi direkt an. Dadurch, dass es sich hierbei um einen Zweiteiler handelt, wird allerdings die Alltagstauglichkeit gegenüber einem Einteiler deutlich verbessert.

            Auch für Motorradtouren eignet sich die Kombi also durchaus.

            Preis

            Der Preis beträgt, je nach Größe, zwischen 650 € und 880 €. Wenn du also das Glück hast eine günstige Größe zu benötigen, hast du das Glück, diese Kombi preiswert zu erstehen*. Bei Amazon* findet sich die Lederkombi außerdem bereits deutlich günstiger, als beim Hersteller Alpinestars.

            Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick:

            • 1,3mm Rindsleder
            • Stretcheinsätze am Oberkörper, an Ärmeln, Innenschenkeln und Beine
            • Herausnehmbare Ellenbogen-, Schulter- und Knieprotektoren
            • Schaumpolsterung am Oberkörper, Hüften, Steißbein und Oberarmen
            • Austauschbare Knieschleifer
            • Verbindung zwischen Jacke und Hose durch Reißverschluss
            • Rückenhöcker

            Der Test der Motegi von Alpinestars

            Kommen wir nun aber zum Test der Lederkombi.

            Design

            Das Design ist auf den ersten Blick sehr sportlich und passt damit zu einer Supersportler äußerst gut.

            Farben

            Angeboten wird die Motegi in der Farbvariante schwarz-weiß und schwarz-weiß-rot.

            Passform

            Die Passform der Kombi ist medium. Das heißt, dass sie nicht so eng anliegt, wie manch andere Lederkombis. Besonders durch die verschiedenen Stretcheinsätze liegt die Kombi sehr bequem am Körper an.

            Sicherheit

            Wollen wir uns nun aber die Sicherheitsaspekte ansehen. Denn schließlich soll eine gute Lederkombi in erster Linie den Fahrer im Falle eines Sturzes schützen.

            Material

            Diese Lederkombi* besteht aus 1,3mm dickem Rindsleder, welches für eine sehr gute Abriebfestigkeit und Strapazierfähigkeit sorgt. Bei einem normalen Sturz auf der Rennstrecke sollte diese Kombi also nicht durchscheuern. Idealerweise solltest du dein Leder allerdings regelmäßig pflegen, damit es elastisch und angenehm zu tragen bleibt.

            Protektoren

            Die Protektoren an Ellenbogen, Schultern und Knien können einfach herausgenommen werden und sind natürlich CE-Zertifiziert. Die von Alpinestars entwickelte Dual-Density Schaumpolsterung sorgt zudem dafür, dass die Protektoren einen maximalen Aufprallschutz bieten.

            Da die Schultern zu den am häufigsten verletzten Bereichen im Motorradsport gehören, finden sich bei der Alpinestars Motegi an den Schultern zusätzliche Schulterschleifer, welche den Aufprallschutz nochmals erhöhen.

            Bei der Kombi fehlt leider ein hochwertiger Rückenprotektor. Allerdings bietet dir die Kombi ein sehr gutes Druckverschlusssystem, mit welchem du den Level 2 Bionic Race Rückenprotektor von Alpinestars leicht einbauen kannst.

            Nähte

            Sicherheitsnähte sorgen dafür, dass auch bei extremen Situationen die Nähte nicht reißen. Denn in der Regel ist nicht das Leder der Schwachpunkt einer Lederkombi, sondern die verbindenden Nähte. Bei Schnäppchen-Kombis ist deshalb besonders auf die Festigkeit der Nähte zu achten.

            Bei einer zweiteiligen Lederkombi ist ein weiterer kritischer Bereich die Verbindung zwischen Jacke und Hose. Bei günstigen Kombis sollte man dieser Verbindung besondere Beachtung schenken. Bei der Alpinestars Motegi allerdings findet sich ein sehr hochwertiger Reißverschluss, welcher auch im Falle von heftigen Stürzen Jacke und Hose zusammenhält.

            Knieschleifer

            Letztlich sind zum Thema Sicherheit nur noch die austauschbaren Knieschleifer zu erwähnen. Diese können deinem eigenen Fahrstil angepasst werden, was zwar bei den hochwertigen Kombis zum Standard gehört, doch dennoch lobenswert zu erwähnen ist.

            Polsterungen und Lederdopplungen

            Des Weiteren wurden an verschiedenen sicherheitskritischen Stellen weitere Schaumpolsterungen eingearbeitet: am Oberkörper, an Hüften, Steißbein, Oberarmen und den beiden Seiten des Oberkörpers. Diese Schaumpolster sorgen ebenfalls dafür, dass im Falle eines Sturzes die Aufprallenergie gemildert wird. Schaumpolster funktionieren ähnlich wie die Knautschzone im Auto.

            Sichtbarkeit

            Die Sichtbarkeit ist gerade bei schwarzen Lederkombis in der Regel nicht so gut. Umso besser, dass Alpinestars in der schwarzen Kombi zusätzlich weiße Einsätze verbaut hat, welche die Sichtbarkeit deutlich erhöhen. Des Weiteren wurden an den Oberarmen und den Ellenbogen Reflektoren verbaut, wodurch die Sichtbarkeit in der Dunkelheit verbessert wird.

            Fahrkomfort

            Stretcheinsätze

            Stretcheinsätze aus Textilfasern wurden in der Kombi an verschiedenen Orten verbaut. So wird der Tragekomfort deutlich erhöht. An beiden Oberkörperseiten gibt es praktische Stretcheinsätze, welche vor allem seitliche Bewegungen unterstützen. Diese Textilfasern finden sich außerdem an den Ärmeln, Innenschenkeln und den Beinen.

            Unsere Fahrposition auf dem Motorrad macht es notwendig, dass auch Knie und Ellenbogen gebeugt sein müssen. Deshalb sind in der Alpinestars Motegi auch an diesen Orten entsprechende Akkordeon-Stretcheinstätze verbaut. Diese machen es dem Motorradfahrer deutlich bequemer die Fahrposition zu halten.Lederkombi Motegi im Test

            Inneres

            Im Inneren der Kombi findet sich ein Netz-Futter. Dieses kannst du herausnehmen und waschen, was gerade im Sommer praktisch ist, wenn man beim Motorradfahren viel schwitzt.

            Für ein bequemeres Fahrgefühl sorgt das Neopren an Ärmeln und Beinen. Auch der Kragen ist aus einem sanften Textil gefertigt, welches nicht am Hals kratzt oder dergleichen.

            Klimatisierung

            Der belüftete Rückenhöcker sorgt für eine gute Durchlüftung, auch an heißen Tagen und erhöht damit den Fahrkomfort enorm.

            Wind- und Wasserdichtigkeit

            Die Kombi hält den Fahrwind sehr gut ab, allerdings ist sie (wie die meisten Lederkombis) nicht wasserdicht.

            Verstellmöglichkeiten

            An der Taille lässt sich die Kombi in der Größe verstellen. Das ist praktisch, denn so kann die Kombi individuell für dich passend eingestellt werden. Ziel sollte es sein, dass die Motegi möglichst eng am Körper anliegt, um so die Fahrstabilität zu erhöhen.

            Aerodynamik

            Der aerodynamisch geformte Rückenhöcker verbessert die Windführung über dem Rücken. So wird die Aerodynamik besonders bei hohen Geschwindigkeiten deutlich verbessert.

            Taschen

            Die Alpinestars Motegi verfügt über zwei Innentaschen. Dort kannst du Dinge wie Smartphone oder Portmonee unterbringen.

            Testergebnis

            Preis-Leistung 75 von 100

            Natürlich sind die Lederkombis von Alpinestars nicht gerade billig und viel Geld zahlst du allein für die Marke. Dennoch bekommst du bei der Motegi jede Menge geboten, sodass sie ihren Preis wert ist.

            Sicherheit 80 von 100

            In Sachen Sicherheit kann die Alpinestars Motegi überzeugen. Doch finde ich es sehr schade, dass Alpinestars der Kombi keinen Rückenprotektor verpasst hat. Einen entsprechenden Rückenprotektor musst du separat nachkaufen.

            Alltagstauglichkeit 85 von 100

            Als Zweiteiler ist die Kombi auch durchaus für den Alltag geeignet. So kannst du die Jacke in Kombination mit einer dicken Jeans wunderbar tragen, wenn es zum Beispiel nur kurz in die Stadt geht.

            Sportliches Fahren 95 von 100

            Die Lederkombi ist natürlich auf sportliches Fahren ausgelegt, weshalb sie im Bereich sportliches Fahren viele Punkte holen kann.

            Fahrkomfort 80 von 100

            Für meinen persönlichen Geschmack ist auch der Fahrkomfort völlig in Ordnung. Gerade in der Racing-Position auf einer Supersportler sitzt die Kombi bequem. Auch die Klimatisierung der Kombi ist gut.

            Für Frauen gibt es übrigens ebenfalls die Motegi: Alpinestars Stella Motegi 2tlg. Lederkombi Damen*

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